Vom akademischen Toolkit zur global eingesetzten Quantum‑Software: PennyLane und Catalyst integrieren das Munich Quantum Toolkit (MQT)


Ein Beispiel für erfolgreiche Transferarbeit im MQV‑Ökosystem – und dafür, wie Software aus München weltweit Wirkung entfaltet.

Quantum Computing braucht nicht nur neue Hardware, sondern auch leistungsfähige Software. Genau hier spielt das Munich Quantum Toolkit (MQT) eine zentrale Rolle: Es wurde an der Technischen Universität München (TUM) entwickelt und gemeinsam mit dem MQV‑Start-up Munich Quantum Software Company MQSC zu einem modularen, skalierbaren Werkzeugkasten für die Entwicklung und Optimierung von Quantenprogrammen ausgebaut.

Und diese Software wird von immer mehr „Playern“ integriert. Neustes Beispiel: MQT wurde in das Software Framework PennyLane sowie den Compiler Catalyst der kanadischen Firma Xanadu integriert. Nutzer:innen von PennyLane erhalten dadurch – mit nur einer Codezeile – Zugriff auf die fortgeschrittenen Optimierungs‑, Verifikations‑ und Kompilierungsfunktionen von MQT, ohne ihren bestehenden Workflow anpassen zu müssen.

Die Integration zeigt beispielhaft, wie das Munich Quantum Valley Ökosystem wirkt: Akademische Ergebnisse der TUM werden über MQV‑Start-ups wie MQSC in einen industriellen, weltweit genutzten Kontext überführt und stärken damit die europäische Rolle im globalen Quantum‑Software‑Stack.

Sie finden die open-source MQT-Toolbox hier.

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