Heute ist am Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) mit Euro-Q-Exa der erste europäische Quantencomputer des EuroHPC Joint Undertakings in Deutschland in Betrieb gegangen. Das System verfügt über 54 Qubits und soll bis Ende 2026 um ein zusätzliches System mit mehr als 150 Qubits ergänzt werden. Angebunden an den Höchstleistungsrechner des LRZ, steht Euro-Q-Exa nun Forschenden in Europa zur Verfügung und soll die technische Unabhängigkeit im Quantencomputing vorantreiben.
Am 12. November hatten interessierte Besucher:innen im Rahmen der Veranstaltungsreihe „MQV-Einblicke – 100 Jahre Quantenwissenschaften und woran wir heute forschen“ die Möglichkeit, das Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) kennenzulernen.
Wie kann es aussehen, als Informatikerin, Physikerin oder Mathematikerin an einem Rechenzentrum zu arbeiten und Super- und Quantencomputer zu erforschen? Am 3. April 2025 nutzten acht Schülerinnen im Alter von 14 bis 17 Jahren die Gelegenheit, am Girls’Day Einblicke in dieses Berufsfeld zu bekommen und nahmen am Angebot des Munich Quantum Valley teil, das in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit dem und am Leibniz-Rechenzentrum stattfand.
Am Leibniz-Rechenzentrum wurde ein Quantencomputer basierend auf supraleitenden Qubits erfolgreich mit dem Höchstleistungsrechner SuperMUC-NG verbunden. Erste Tests zeigen, dass beide Technologien zusammenarbeiten, wodurch hybrides Quantencomputing ermöglicht wird. Heute wurde das System offiziell vorgestellt.
Die Bayerische Akademie der Wissenschaften (BAdW) veranstaltet mit Unterstützung des Munich Quantum Valley das Symposium „Quantentechnologien. Erwartungen an eine wichtige Zukunftstechnologie“ mit hochkarätigen Vorträgen.
Wie das European High Performance Computing Joint Undertaking (EuroHPC JU) diese Woche bekannt gegeben hat, wird das Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) einer von sechs Standorten für die ersten europäischen Quantencomputer sein.